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Sonntag, 20. Januar 2013

Rezension: Hypnose von Sina Beerwald


Inhaltsangabe des Verlages: Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.

Meine Meinung dazu: Nachdem ihr Sohn nur noch tot geboren werden konnte, zerbricht in Inka alles. Mit einer Therapie, die unter Hypnose erfolgen soll, will sich Inka ihrem Trauma stellen und verarbeiten. Obwohl ihr Freundeskreis sie voll unterstützt, gerät Inka in einen gemeinen Mordkomplott.

Sina Beerwald hat hier einen spannenden Thriller präsentiert und damit eine Menge Verwirrung erzeugt. Man bekommt das Gefühl, dass sich entweder die Autorin auf dem Gebiet sehr gut auskennt oder dass  sie für das Buch bestens recherchiert hat. Ihre Protagonisten sind auf jeden Fall überzeugend und man vermutet hinter jeder Figur den Täter. Dass Inka allerdings das Opfer einer gemeinen Intrige und eines Komplotts ist, erschließt sich erst später.
Natürlich gibt es auch den „Guten“, der für Inka kämpft und gemeinsam mit ihr hinter die bösen Geheimnisse steigen will.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺☺☺

Sina Beerwald - Hypnose - erschienen am: 13.08.2012 - beim Heyne Verlag - Taschenbuch - 400 Seiten – 8,99 € - ISBN: 978-3-453-43636-9

Rezension: Der Todeskünstler von Cody McFadyen


Inhaltsangabe des Verlages: Das Grauen ist hier. Smoky Barrett riecht den Tod, als sie die Tür öffnet. Der Boden und die Wände sind mit Blut getränkt. Auf dem Bett liegen zwei tote Körper - geschändet, entstellt, ausgeweidet. Neben ihnen kauert ein Mädchen. Der Todeskünstler hat sie besucht. Seit Jahren zerstört er ihr Leben, tötet jeden, der ihr lieb ist. Er will sie in den Wahnsinn treiben und nach seinem Bild neu erschaffen. Er wird wieder zu ihr kommen ...

Meine Meinung dazu: Wo Sarah auftaucht bzw. wo sie sich heimisch fühlt, gibt es irgendwann Leichen. Immer wieder werden ihre Nächsten, die sie lieb gewonnen hat, getötet. Bis schließlich Smoky Barrett auftaucht und dem Ganzen ein Ende setzen wird.

Der Todeskünstler hat es auf Sarah abgesehen, will sehen, wie stark oder schwach sie ist, wie sie mit dem Tod umgehen wird. Es macht ihm Spaß dabei zuzusehen. Wie sie allmählich daran kaputt gehen wird. Doch Sarah ist stark und widersetzt sich mit Hilfe von Smoky dem Todeskünstler.

Ich fand die Handlung ein bisschen an den Haaren herbei gezogen. Langweilig und zum überwiegenden Teil brutal und abartig.
Wieso glauben die Schriftsteller immer, je brutaler und blutrünstiger eine Handlung ist, desto spannender ist sie auch?
Ich dachte „Die Blutlinie“ wäre nur ein Ausrutscher gewesen, aber „Der Todeskünstler“ geht genauso weiter, wie „Die Blutlinie“ geendet hat.
Muss ich nicht lesen.
Der Schreibstil des Autors ist o.k., ließ sich wirklich flüssig lesen, aber das ist auch schon das einzig Positive an dem Werk.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺

Cody McFadyen – Der Todeskünstler- erschienen am: 11.06.2012 - beim Verlag Bastei Lübbe - Taschenbuch - 560 Seiten – 8,99 € - ISBN: 978-3-404-15853-9

Rezension: Die Blutlinie von Cody McFadyen



Inhaltsangabe des Verlages: Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Killers. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dass ihr ganzes Können gefragt ist. Die Zeit arbeitet gegen sie, und mit jedem neuen Verbrechen gelangt Smoky zu einer erschreckenden Erkenntnis: Der Mörder möchte sich einen Traum erfüllen - ein Traum, der für viele zum Albtraum werden könnte ...

Meine Meinung dazu: Smoky Barrett fühlt sich wieder in der Lage zu arbeiten. Nachdem sie ihren Ehemann und ihre Tochter auf brutalste Weise verloren hat, denn sie musste mit ansehen, wie ihre Familie ausgelöscht worden ist, wurde nun auch noch ihre beste Freundin ermordet. Zurück blieb die kleine Tochter, die seit dem Mord an ihrer Mutter nicht mehr spricht.
Smoky nimmt das Mädchen zu sich und versucht den Mörder dingfest zu machen. Dass auch sie wieder in die Fänge des brutalen Mörders gerät, ist beinahe schon vorhersehbar.

Abgesehen davon, dass es in diesem Thriller sehr blutrünstig zuging und immer wieder brutale Szenen bis aufs Detail geschildert worden sind, war die Spannung durchweg vorhanden. Allerdings muss ich zugeben, dass ich noch nie so einen brutalen Thriller gelesen habe und ich nicht weiß, ob er mir gefiel oder nicht. Die ganzen Misshandlungen bis aufs Detail zu lesen, ist schon gewöhnungsbedürftig.
Was ich nicht verstanden habe war, dass Smoky Barrett eine so tolle Ermittlerin des FBI sein sollte, aber davon nichts zu lesen war. Völlig durchschnittlich empfand ich ihre Ermittlungsmethoden.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺

Cody McFadyen – Die Blutlinie - erschienen am: 26.09.2012 - beim Verlag Bastei Lübbe - Taschenbuch - 480 Seiten – 8,99 € - ISBN: 978-3-404-15853-9

Rezension: Der Kindersammler von Sabine Thiesler


Inhaltsangabe des Verlages: Anne und ihr Mann Harald erleben den Albtraum aller Eltern: Während eines Toscana-Urlaubs verschwindet ihr Kind beim Spielen spurlos. Die Suche der Polizei verläuft ergebnislos, und sie müssen ohne ihren Sohn nach Hause fahren. Zehn Jahre später kehrt Anne an den Ort des Geschehens zurück, um herauszufinden, was damals passiert ist. Sie ahnt nicht, wie nah sie dem Täter kommt– und er ihr.

Meine Meinung dazu: Nachdem Anne 10 Jahre ihres Lebens mit Grübelein über ihren vermissten Sohn vergeudet hat, entscheidet sie sich, noch einmal an den ort des Grauens zurück zu kehren. Obwohl sie die Toskana so liebte, wird ihr diese Gegend immer verhasster. Auf der Suche nach den Spuren ihres Sohnes begibt sie sich in größte Gefahr.

Es ist das Schlimmste, was wohl einer Mutter widerfahren kann, ihr eigenes Kind zu vermissen. Nicht zu wissen, ob es lebt oder getötet worden ist. Ob es ein Unfall oder Mord war.
Sabine Thiesler erzählt sehr einfühlsam die Geschichte um den vermissten kleinen Jungen und geizt auch nicht mit Spannung. Aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt sie die Handlung, mal aus Sicht des Opfers, mal aus Sicht des Täters. Und immer wieder spürt man die Verzweiflung der Mutter. Sie gerät in einen Strudel, aus dem sie sich nicht mehr lösen kann bis sie schließlich selbst zum Opfer wird.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺☺

Sabine Thiesler – Der Kindersammler - erschienen am: 01.09.2006 - beim Heyne Verlag - Taschenbuch - 544 Seiten - 9,95 € - ISBN: 978-3-453-43274-6

Donnerstag, 3. Januar 2013

Rezension: Vater Unser von Jilliane Hoffman



Inhaltsangabe des Verlages: Vater, Mutter, Kind Mord in Miami. Der Täter: der angesehene Chirurg Dr. David Marquette. Die Opfer: seine Frau und seine drei kleinen Kinder. Ist der Familienvater psychisch krank – oder hat er kaltblütig gemordet? Ist er womöglich ein lang gesuchter Serienkiller, wie Detective John Latarrino glaubt? Staatsanwältin Julia Valenciano will die Wahrheit herausfinden, gegen alle Widerstände. Die lauern auch in ihrer eigenen Vergangenheit, die sie seit fünfzehn Jahren erfolgreich verdrängt …

Meine Meinung dazu: Dieses Mal konnte mich Jilliane Hoffman von ihrem Buch „Vater unser“ nicht so überzeugen. Ich fand, dass sich die Geschichte zu Beginn ganz schön hinaus zog, es plätscherte und plätscherte. Ich hätte schon beinahe aufgegeben, doch der zweite Teil war dann etwas besser. Die Aufklärung des Mordes kam trotzdem nicht in Fahrt. Immer wieder schweifte die Autorin in Nebensächlichkeiten ab. Zwar finde ich es ganz interessant, wie das amerikanische Recht ausgelegt wird, gerade in den verschiedenen Bundesstaaten, aber zeitweise fand ich es auch sehr ermüdend.
Naja, der Thriller war unterhaltsam aber nicht herausragend.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺

Jilliane Hoffman – Vater unser - erschienen am: 01.11.2008 - beim Rowohlt Verlag - Taschenbuch - 576 Seiten - 9,99 € - ISBN: 978-3-499-24456-X

Rezension: Cupido von Jilliane Hoffman



Inhaltsangabe des Verlages: Der Alptraum jeder Frau: Du kommst abends in dein Apartment. Du bist allein. Alles scheint wie immer, nur ein paar Kleinigkeiten lassen dich stutzen. Du kümmerst dich nicht darum. Du gehst schlafen. Und auf diesen Moment, hat der Mann, der unter deinem Fenster lauert, nur gewartet…C.J. ist Staatsanwältin in Miami, und sie ist ein As. Eines Tages schnappt die Polizei bei einer zufälligen Verkehrskontrolle einen psychopathischen Serienkiller, nach dem seit Monaten gefahndet wird.

Meine Meinung dazu: Chloe wird Opfer einer Gewalttat. Sie wird brutal vergewaltigt und so schlimm verletzt, dass sie nur knapp dem Tod entrinnt. Von diesem Moment an, ändert sich nicht nur ihr Name, sondern auch ihr Leben. Chloe wird zu C.J.
Einige Jahre später, C.J. ist eine erfolgreiche Staatsanwältin, wird sie mit einem brutalen Serienmörder konfrontiert. In ihn erkennt sie ihren einstmaligen Peiniger wieder.
Jilliane Hoffman hat mit Cupido einen spannenden Justizthriller vorgelegt, bei dem der Leser eine Menge über das amerikanische Rechtssystem erfährt. Die Autorin erzählt von dem Martyrium, das C.J. einst über sich ergehen lassen musste und schildert wie tief ihre Wunden noch sind. Der Leser leidet mit C.J. mit und hofft, dass der Vergewaltiger schnell zur Strecke gebracht wird. Die sehr anschauliche Erzählweise von Hoffman schildert das innere Zerwürfnis von C.J. wieder, die zum einen nach Rache lüstert aber zum anderen will, dass der Täter seine gerechte Strafe erhält.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺☺☺

Jilliane Hoffman – Cupido - erschienen am: 02.05.2005 - beim Rowohlt Verlag - Taschenbuch - 480 Seiten - 9,99 € - ISBN: 978-3-499-23966-3

Samstag, 29. Dezember 2012

Rezension: Sterbestunde von Michael Hübner



Inhaltsangabe des Verlages: Wegen eines Autounfalls, bei dem ein Pfleger getötet wurde, gerät ein Altenheim ins Visier der Koblenzer Polizei. Kommissar Sven Becker, der die Ermittlungen leitet, stößt auf ein weiteres brisantes Detail: Die Blutprobe einer verstorbenen Heimbewohnerin enthält rätselhafte, HIV-resistente Zellen. Noch bevor der Heimdirektor dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann, ist er verschwunden. Und Becker bekommt es mit skrupellosen Gegnern zu tun, denen ein Menschenleben nicht das Geringste bedeutet …

Meine Meinung dazu: Spannung – von der ersten Seite an, das verspricht der neueste Thriller von Michael Hübner. Ziemlich energisch und schwungvoll beginnt der Autor seine Story zu erzählen und schickt seine Leser von einer „Bühne“ zur nächsten. Ohne den Leser dabei zu langweilen, lässt er seinen Ermittler Sven Becker die Mordfälle aufklären. Eine wesentliche Rolle bei der ganzen Ermittlungsarbeit ist jedoch in dem Journalisten Walter Koschny zu sehen. Obwohl sich Becker und Koschny anfangs nicht ganz grün sind, beginnt sich eine Beziehung zwischen ihnen aufzubauen, die sich sehr eigenartig entwickelt.
Beachtlich fand ich, dass der Thriller mit relativ wenig Blut und brutalen Szenen auskommt und trotzdem spannend war.


Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺☺


Michael Hübner - Sterbestunde - Taschenbuch - 448 Seiten – Goldmann Verlag - ED: 15.05.2012 - ISBN: 3 - 442 - 47418-3 - Preis: 8,99 €

Rezension: Stigma von Michael Hübner



Inhaltsangabe des Verlages: 13 Jahre sind vergangen, seit Tom Kessler einem Kindermörder über Stunden hilflos ausgeliefert war, bevor er gerettet wurde. Noch immer leidet Tom unter Panikattacken, kann sich aber an nichts erinnern. Dann wird ein kleines Mädchen ermordet. Neben der Leiche findet man einen Zettel, der nur von dem damaligen Täter stammen kann. Er droht damit, Toms Trauma zu wiederholen. Auf Anraten seiner Ärztin beginnt Tom eine Hypnosetherapie, die ihn in die Vergangenheit versetzt. Doch die Erinnerungen an jenen Tag sind so grausam, dass die Rückführung außer Kontrolle gerät …

Meine Meinung dazu: Was für ein gelungenes Debüt. Selten war ich so begeistert bei einem Erstlingswerk. Dieser Thriller ist einzigartig, denn er wird lange in meiner Erinnerung bleiben, weil die Handlung ganz einfach außerordentlich, verwirrend und in seinen Wendungen nicht vorhersehbar war.
Seine Protagonisten hat der Autor einen unverwechselbaren Charakter verpasst, gerade was den 13 jährigen Tom betrifft, der in seinem jungen Leben äußerst traumatisierte Szenen erleben muss. Doch was ihm dann passiert, lässt einen den Atem anhalten. Spannend und sehr temperamentvoll erzählt Hübner die Story um Tom und trumpft auch immer wieder mit Wendungen auf, die keiner vorhersehen kann.
Ich kann dieses Buch für alle Thrillerfans einfach nur empfehlen.


Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺☺☺


Michael Hübner - Stigma - Taschenbuch - 448 Seiten – Goldmann Verlag - ED: 18.04.2011 - ISBN: 3 - 442 - 47417-5 - Preis: 8,99 €· 

Donnerstag, 22. November 2012

Rezension: Die 2. Chance von James Patterson



Inhaltsangabe des Verlages: Vier eiskalte Morde. Jeder einzelne von ihnen höchst raffiniert geplant und präzise ausgeführt: Ein neuer Fall für den „Club der Ermittlerinnen“! Mit Wut, Witz und viel Erfahrung ermittelt Lieutenant Lindsay Boxer zusammen mit der Reporterin Cindy Thomas, der Pathologin Claire Washburn und der Staatsanwältin Jill Bernhardt. Bis sich die Vendetta eines rachsüchtigen Polizistenmörders plötzlich gegen die vier Ermittlerinnen selbst richtet …

Ein Scharfschütze schießt wahllos vor einer Kirche in eine Gruppe Kinder. Ein kleines Mädchen stirbt ...

Eine Witwe wird erhängt aufgefunden. War es Selbstmord aus Verzweiflung oder ein Unfall …
Ein Streifenpolizist wird zu einem ganz alltäglichen Einsatz gerufen, doch am Zielort wartet eine tödliche Falle auf ihn ...
Ein Lieutenant der Mordkommission stirbt nach einem Einkauf im Supermarkt durch eine Kugel ...
Eine eiskalt geplante Mordserie erschüttert San Francisco: Die Opfer waren zwar unterschiedlich alt und wurden mit verschiedenen Waffen getötet, allen gemeinsam aber ist, dass sie Verbindungen zur Polizei hatten. Lieutenant Lindsay Boxer, der einzige weibliche Detective bei der Mordkommission San Franscico, nimmt diesen Fall sehr persönlich, denn die Blutspur führt in die eigenen Reihen. Ein neuer Fall also für ihre Freundinnen, den „Club der Ermittlerinnen“: Mit Wut, Witz und Erfahrung setzen sich die Staatsanwältin Jill Bernhardt, die Journalistin Cindy Thomas und die Pathologin Claire Washburn auf die Fährte des Killers und lassen sie sich selbst dann nicht stoppen, als die oberen Etagen in der Polizeihierarchie Lindsays Arbeit behindern. Dann aber richtet sich die blutige Vendetta des mysteriösen Täters auf die vier Ermittlerinnen selbst. Bald benötigt der „Club der Ermittlerinnen“ nur noch zwei Dinge: ein bisschen Glück zum Überleben - und eine 2. Chance ...
Meine Meinung dazu: Zuviele Handlungsstränge und jede Menge Material für so einen kleinen Thriller. Mit jeden der einzelnen Handlungen hätte höchstwahrschenlich ein ausgereifter Thriller geschrieben werden können. Aber so fand ich das Ganze viel zu überladen und wenig authentisch. Mit seinem ersten Teil "Der 1. Mord" hat mich James Patterson noch ganz gut unterhalten, aber jetzt fand ich das nur noch eine Aneinanderreihung von vielen Ereignissen, die im Kern erstickt worden sind.
Mit den kurzen Kapieteln kam ich dieses Mal gar nicht zurecht, dem Einen gefällts, dem Anderen nicht. Ich gehöre zur 2. Gruppe und frage mich, was das bedeuten soll, jedes Kapitel mit einem Cliffhänger enden zu lassen. Das zeugt eigentlich von wenig Können des Schriftstellers. Ich mag mich auch nicht weiter zu dem Buch äußern, weil es mir schlicht weg nicht gefiel.

Meine Bewertung zum Buch:

James Patterson - Die 2. Chance - erschienen am: 11.06.2007 - beim Verlag Blanvalet- Taschenbuch - 384 Seiten - 8,95 € - ISBN: 978-3-442-36920-7

Montag, 19. November 2012

Rezension: Der 1. Mord von James Patterson



Inhaltsangabe des Verlages: Ein grausamer Doppelmord erschüttert San Francisco! Ein Fall für Inspector Lindsay Boxer, den einzigen weiblichen Detective bei der Mordkommission, und den „Club der Ermittlerinnen“. Obwohl die Reporterin Cindy Thomas, die Pathologin Claire Washburn, die Staatsanwältin Jill Bernhardt und Lindsay Boxer dabei gegen alle professionellen Regeln verstoßen: Sie müssen untereinander mit offenen Karten spielen - denn sie suchen einen Mörder, der Geschmack am Töten gefunden hat. Aber dann übersieht Lindsay Boxer dieses eine kleine Detail, das sie ihr Leben kosten kann ...

Meine Meinung dazu
: Ein grausamer Doppelmord hält die Polizei von San Francisco in Atem. Ein frisch vermähltes Brautpaar fiel einem brutalen Mörder zum Opfer. Inspector Lindsay Boxer wurde mit den Ermittlungen beauftragt zu deren Unterstützung ihr neuer Partner Chris Raleigh hinzugezogen wird. Mitten in den Ermittlungen geschieht ein weiterer Doppelmord, zu dessen Übel wieder ein Hochzeitspaar die Opfer sind. Zudem muss sich Lindsay noch mit einer Journalistin herum plagen, die ganz zufällig Fotos der Opfer machte. Doch Lindsay scheint mit der Journalistin auf einer Wellenlänge zu sein, sie freunden sich an und wird schließlich in ihrem Frauenclub dem Club der Ermittlerinnen, denen auch eine Staatsanwältin und eine Pathologin angehören, aufgenommen. Mit ihrer Hilfe versuchen sie dem Mörder auf die Spur zu kommen.

James Patterson hat mit dem "1.Mord" eine neue Serie um 4 Frauen begonnen, die im "Club der Ermittlerinnen" bestimmte Verbrechen von San Francisco auf eigene Rechnung lösen wollen. Wenn die eigene Mordkommission nicht mehr weiter kommt, versuchen die 4 Freundinnen auf ihre Weise die Ermittlungen aufzunehmen und fortzuführen, teilweise auf sehr unspektakuläre Art und Weise. Diese Ermittlungen sind irgendwie grenzwertig, da sie realistisch gesehen, nicht nachvollziehbar sind.
Es ist das erste Buch, das ich von James Patterson gelesen habe. Die kurzen Kapitel sind schon gewöhnungsbedürftig, da sie irgendwie die Flüssigkeit des Plots nehmen. Aber nichts desto trotz wurde ich ganz gut unterhalten, auch wenn ich mir mehr von dem Starschriftsteller erwartet hätte.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺

James Patterson - Der 1. Mord - erschienen am: 11.06.2007 - beim Verlag Blanvalet- Taschenbuch - 352 Seiten - 8,95 € - ISBN:  978-3-442-36919-3


Sonntag, 23. September 2012

Rezension Die Wahrheit über Alice von Rebecca James

Inhaltsangabe des Verlages:

Ein dunkles Geheimnis.
Ein zerstörtes Leben.
Eine neue Freundin, die dir hilft zu vergessen.
Aber was, wenn sie nicht ist, was sie zu sein scheint?

Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Dabei ist Katherine eine Einzelgängerin, die sich von allen fern hält, damit keiner ihr Geheimnis erfährt: Niemand soll wissen, was mit Rachel, ihrer kleinen, talentierten Schwester, passiert ist. Vor Katherines Augen, die nichts tun konnte, um ihr zu helfen. Katherine erlebt die Party wie im Rausch, Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt…

Meine Meinung dazu: Alice ist schön, beliebt und für Jungs unwiderstehlich. Katherine hingegen ist schüchtern, zurückhaltend und mit keinem befreundet. Nun lädt Alice Katherine zu ihrem 18.Gebutrstag ein, wonach sich eine unzertrennliche Freundschaft entwickelt, aber nur bis zu einem bestimmten Moment als Alice ihr wahres Gesicht zeigt.

Rebecca James hat hier einen fesselnden Thriller präsentiert, der mir gar nicht mehr aus den Kopf geht. Ihre Figuren hat sie einfach nur fabelhaft beschrieben, in die man sich ohne Mühe hinein versetzen kann. Es ist einfach toll, wie die Autorin so nach und nach die Geheimnisse ihrer Protagonisten offenbahrt und zeigt, was hinter den Freundschaften steckt.
Zudem belastet Katherine nach wie vor der Tod ihrer Schwester, denn sie gibt sich noch immer die Schuld daran. Alice, die ihr Geheimnis kennt, nutzt es aus, um Katherine zu schaden.

Rebecca James hat mit ihrem flüssigen und spannenden Schreibstil einen neuen Fan gefunden und ich hoffe, dass bald ein weiteres Buch von ihr folgen wird.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺☺☺
Rebecca James - Die Wahrheit über Alice - erschienen am: 22.10.2010 - beim Verlag: Wunderlich - Klappenbroschur - 320 Seiten - 16,95 € - ISBN:  978-3-805-25003-7

Montag, 17. September 2012

Rezension: Wassermanns Zorn von Andreas Winkelmann

Inhaltsangabe des Verlages: Manuela Sperling ist neu bei der Polizei. Gleich an ihrem ersten Tag muss sie sich mit dem grausigen Mord an einer Prostituierten befassen, deren Leiche ein­gekeilt zwischen Baumwurzeln im seichten Teil des Flusses liegt – ertränkt. Auf dem Bauch der Toten finden die Spurensicherer eine grausige Botschaft, gerichtet an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Stiffler. Manuela muss erkennen, dass ihr Eifer nicht von allen im Präsidium gern gesehen wird. Da ertrinkt erneut eine Frau, direkt vor ihren Augen. Eine unsichtbare Macht zieht sie auf den See hinaus und unter die Wasseroberfläche. Und Stiffler dreht durch …

Meine Meinung dazu:  Manuela Sperling ist die neue Praktikantin im Morddezernat von Eric Stiffler und ihm direkt unterstellt. Der als allgemein bekannte Frauenhasser macht es der jungen, übereifrigen und übermotivierten Manuela nicht gerade einfach und versucht sie weitestgehend aus den Ermittlungen bei dem an einer Prostituierten begangenen Mord heraus zu halten. Doch Stiffler hat die Rechnung ohne Manuela gemacht.

Andreas Winkelmann ist ein begnadeter Schriftsteller und weiß, wie er seine Leser begeistern kann. Bei mir hat es jedenfalls funktioniert.
Sein neuester Thriller "Wassermanns Zorn" ist nicht nur temporeich sondern auch spannend und fesselnd. Seinen Protagonisten hat er abermals einen unvergleichlichen Charakter verpasst. Wenn ich dabei nur an den Kommissar Stiffler denke, den der Autor unsympathischer nicht hätte wirken lassen können. Er kommt nur schmierig, arrogant und machtbesessen rüber, sondern ist auch noch korrupt und missbraucht seine stellung, um gewisse Vorteile zu erlangen.
Die neue Praktikantin hingegen wirkt sympathisch und geradlinig und versteht die Welt nicht mehr, da alle ihre Kollegen Lügen und das Vertrauen missbrauchen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, doch die haben es schwer im Kommissariat zu bestehen. Besser ist, man hält den Mund.
Der auf mehreren Handlungssträngen aufgebaute Plot, der aus verschiedenen Perspektiven erzählt ist, ist stimmig und super spannend.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine unbedingte Leseempfehlung!


Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺☺☺
Andreas Winkelmann - Wassermanns Zorn - erschienen am: 17.08.2012 - beim Verlag: Wunderlich - Klappenbroschur - 416 Seiten - 14,95 € - ISBN:  978-3-805-25037-1

Samstag, 19. Mai 2012

Rezension: Der Knochenbrecher von Chris Carter


Inhaltsangabe des Verlages: Wenn es Nacht wird in Los Angeles gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Alpträumen geplagt, ist er auf der Suche nach seinem nächsten Opfer. Er ist ein kaltblütiger Killer. Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter – Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo ersuchen muss. Die Jagd hat längst begonnen. Schlaf schön, L.A.!
Eine unbekannte weibliche Leiche wird in einer alten und verlassenen Fleischerei gefunden. Ihr wurden Mund und Vagina zugenäht. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass in ihr etwas platziert worden ist. Als Dr. Watson und sein Assistent den Gegenstand entfernen wollen, explodiert er. Beide sind sofort tot.
Robert Hunter und sein Kollege Carlos Garcia vom Morddezernat I für besonders schwere Gewaltverbrechen haben eine schwere Aufgabe vor sich, denn alle Beweisstücke sind bei der Explosion verbrannt. Nur ein Foto kann noch helfen, die Identität der Frau heraus zu bekommen.

Meine Meinung dazu: Dies war mein erster „Carter“ und ich bin erstaunt, welche Brutalität in dieser Geschichte steckt. Das Buch liest sich flüssig. Seine leichte Sprache macht es einfach, schnell in die Handlung einzusteigen. Die Anzahl der Protagonisten ist übersichtlich und verwirrt nicht.
Robert Hunter wird als das Superhirn dargestellt, der mit wenig bzw. kaum Schlaf auskommt und trotzdem immer Höchstleistung abrufen kann. Carlos Garcia dagegen wirkt wesentlich natürlicher und sympathischer. Obwohl es zwischen beiden Ermittlern keine Machtspiele gibt, bleibt bei mir die Frage der Glaubwürdigkeit, vor allem was Hunter betrifft, offen.
Die Geschichte ist spannend erzählt. Im letzten Drittel des Buches ist dann auch schon offensichtlich, wer der Mörder sein könnte. Die Auflösung der Mordfälle und die Beweggründe des Mörders erschließen sich mir nicht ganz.
Auch frage ich mich, was der Titel des Buches „Der Knochenbrecher“ mit dem Inhalt gemein haben. Eigentlich nichts, oder habe ich da etwas überlesen?

„Der Knochenbrecher“ hat mich trotzdem begeistert und natürlich werde ich mir auch die anderen Bücher von Chris Carter noch zu Gemüte führen.

Meine Bewertung zum Buch:
☺☺☺☺☺